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IG Belletristik und Sachbuch
Die Publikationen der belletristischen sowie der Sachbuch-Verlage finden in der breiten Öffentlichkeit die meiste Beachtung. Ihre Interessen nimmt die IG Belletristik und Sachbuch (IG BellSa, vormals: AG Publikumsverlage) wahr, die auf ihrer jährlichen Mitgliederversammlung ebenso aktuelle wie zukunftsorientierte Themen dieser Verlagssparten diskutiert. Darüber hinaus nimmt die Vorsitzende oder der Vorsitzende der Interessengruppe an den Sitzungen des Ausschusses für Verlage des Börsenvereins teil und bringt dort die Interessen der Mitgliedsverlage der IG ein.
Die Sprecherinnen der IG Belletristik und Sachbuch
Alle drei Jahre übernimmt ein neuer Sprecher*innenkreis der IG BellSa die Planung und Gestaltung des Programms der Jahrestagungen. Für 2024-2027 engagiert sich für diese Aufgaben ein Sprecherinnentrio:
Grusche Juncker, Penguin Random House, München
Julia Eisele, Eisele Verlag, München
Ulrike von Stenglin, Gutkind Verlag, Berlin
Rückblick: Jahrestagung der IG Belletristik & Sachbuch am 19./20. Januar 2026 in München
In guter Tradition begann das Branchenjahr des Börsenvereins mit der Jahrestagung der IG Belletristik & Sachbuch am 19./20. Januar 2026 in München.
Nach einem gemeinsamen Essen am Montag Abend folgte am Dienstag die Tagung im Literaturhaus München, an der über 180 Kolleg*innen aus Verlagen, Buchhandel und Zwischenbuchhandel teilnahmen. Der neu gewählte Vorsteher des Börsenvereins, Sebastian Guggolz, eröffnete die Konferenz mit einer begeistert angenommenen Rede.
Über das Programm:
Im Mittelpunkt des Tages standen Vorträge und Gesprächsrunden über die strategischen Herausforderungen für die Buchbranche durch die rasch fortschreitenden KI-Entwicklungen.
Den Auftakt des Programms bildete der Vortrag von Prof. Dr. Katharina A. Zweig von der RPTU Kaiserslautern-Landau zu der Frage »Weiß die KI, dass sie nichts weiß?«, in dem sie u.a. zeigte, wie wichtig es ist, menschliche und maschinelle Leistungen nicht zu verwechseln. In einem Gespräch mit Autor & Buch-Podcaster Timothy Sonderhüsken beantwortete sie Fragen aus dem Publikum und erklärte dabei, wie die Buchbranche KI einsetzen kann und für welche Aspekte sie verzichtbar ist.
Während des nachfolgenden Panels »›Ein gutes Buch zu machen, reicht nicht mehr!‹ – Crossmediale Markenbildung und Geschäftsmodelle als Schutzschild und Wachstumsmotor« diskutierten Dr. Anuschka Albertz (Ravensburger Verlag), Sandra Hermes (Bastei Lübbe Verlag), Tina Juergens (Zebralution) sowie Maria Meibohm (Buchhandlung Graff) mit Moderator Hermann Eckel (booxite), ob und wie vertikal ausgerichtete Geschäftsmodelle von Verlagen und im Buchhandel eine Antwort auf KI-Fakebücher und Plattformen sein können.
Die zweite Hälfte der Tagung eröffnete der Impulsvortrag des Medienwissenschaftlers Dr. Christoph Engemann über »Die Zukunft des Lesens«, das zu einer Kulturtechnik der Wenigen zu werden droht, wenn auf Plattformen KI verbale Äußerungen und Texte gleichermaßen verarbeitet und orale über literale Formate zu dominieren beginnen.
Im anschließenden Panel »Sichtbarkeit ohne Klicks – wie bleiben Bücher und Buchhandel für Leser*innen im Netz auffindbar?« ging es um Optionen, wie die Sichtbarkeit von Büchern und Inhalten im Netz gestärkt werden kann, wenn die KI-GEO-Suche zunehmend eigene Antworten statt Links bietet. Diskutant*innen der von Hermann Eckel erneut moderierten Runde waren Laura Engel (Dussmann das KulturKaufhaus), Albrecht Mangler (Open Publishing | bilandia), Natalja Schmidt (Verlagsgruppe Droemer Knaur) und Thomas Szász (piano.io).
Wie in jedem Jahr berichteten darüber hinaus im Lauf des Tages Kolleginnen der Rechtsabteilung und des Berliner Büros des Börsenvereins über aktuelle politische Themen sowie die Lobbyarbeit des Verbandes.
Bei Rückfragen zur IG BellSa wenden Sie sich bitte unter meier@boev.de an Nicola Meier im Börsenverein.
Rückblick auf die Jahrestagung 2025 der IG BellSa
Die Interessengruppe Belletristik & Sachbuch eröffnete mit ihrer Jahrestagung am 20./21. Januar 2025 in München wieder traditionell das Branchenjahr.
Austausch und Netzwerken waren erneut die Basis der Jahrestagung, an der über 180 Kolleginnen und Kollegen aus der Branche teilnahmen: Den Auftakt als „Get together“ bildete am Montag Abend das gemeinsame Essen im Restaurant Café Glockenspiel. Am Dienstag begann die Tagung im Literaturhaus München mit der Key-note von Dr. Mirjam Zadoff, Direktorin des NS-Dokumentationszentrum in München, zu „Erschöpften Demokratien“. Es folgten Diskussionsrunden über Gatekeeper und aktuelle Themen im Sachbuchmarkt sowie über die Möglichkeiten für Verlage und Buchhandel Lesende-Communitys für das eigene Programm zu begeistern. Darüber hinaus informierten die Kolleg*innen des Börsenvereins über aktuelle Rechtsthemen und das Engagement des Verbandes zu gesellschaftspolitischen Themen. Für ihr Engagement in der Buchbranche sowie in den Gremien des Börsenvereins wurde Margit Ketterle mit der „Goldenen Nadel“ ausgezeichnet.