- Künstliche Intelligenz
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- Strukturelle Verlagsförderung
- Buchpreisbindung
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- Meinungs- und Publikationsfreiheit
- Projekt DEAL
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- Eine Branche, viele Gesichter
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- Was Buchhandlungen leisten
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- Frieden für die Ukraine
- Materialien zu unseren Kampagnen
- Leseförderung
Unter dem Motto „Was ist wahr?“ findet im Mai 2026 zum sechsten Mal die Woche der Meinungsfreiheit statt. Schon jetzt haben zahlreiche Verlage, Buchhandlungen und Institutionen ihre Teilnahme zugesichert. Leuchtturmveranstaltungen u.a. in Frankfurt, Berlin, München, Hamburg, Leipzig und Dresden sind in Planung.
In einer Zeit, in der Wahrheit verhandelbar scheint, sind wir ständig gefordert, Informationen zu hinterfragen und auf ihre Richtigkeit zu überprüfen. Deepfakes, Desinformation und manipulierte Bilder erschüttern das Vertrauen der Gesellschaft und bedrohen Zusammenhalt und Demokratie. Was aber passiert, wenn Menschen nachweislich falsche Tatsachen verbreiten? Wie gehen wir im Diskurs miteinander mit unterschiedlichen Wahrheiten um? Wo endet Meinung – und wo beginnt Verantwortung? Und wie beeinflussen Medien unsere Wahrnehmung von Wahrheit? Die diesjährige Aktionswoche stellt ein Motto zur Diskussion, das jede*n ermutigt, sich selbst zu überprüfen und im Gespräch mit unterschiedlichen Menschen und Positionen diese Fragen zu thematisieren.
Die Woche der Meinungsfreiheit wird auch 2026 wieder vom 3. Mai, dem Internationalen Tag der Pressefreiheit, bis zum 10. Mai, dem Gedenktag der Bücherverbrennungen in Deutschland, stattfinden.
„Was ist wahr? – Das ist die Frage unserer Zeit. Auch in Zeiten des Wandels gibt es Grundlagen, auf die wir weiterhin bauen können. Der Buchbranche kommt hier eine zentrale Rolle als Qualitätssicherer von Inhalten zu. Durch die vertrauensvolle Zusammenarbeit mit unseren Partnern schaffen wir jedes Jahr während der Woche der Meinungsfreiheit ein Momentum, das Raum für drängende Fragen eröffnet, Debatten ermöglicht und den Blick bewusst auf die Grundlagen unseres gesellschaftlichen Zusammenhalts richtet."
— Martina Stemann, Geschäftsführerin Stiftung Freedom of Expression
Aktion im Buchhandel: Dem verbotenen Buch eine Stimme geben!
Das Verbot von Büchern ist ein zentraler Eingriff in das Demokratieverständnis einer Gesellschaft, das von Vielfalt und Offenheit geprägt ist. Werke von Vladimir Nabokov, Salman Rushdie, Toni Morrison, Berthold Brecht und Rosa Luxemburg sind nur wenige Beispiele. Daher ist der Buchhandel als einer der wichtigsten Begegnungsorte für einen freien und pluralistischen Austausch herzlich dazu aufgerufen, dem verbotenen Buch eine Stimme zu geben - als Flashmob, Lesung, Autorengespräch, Diskussion, Präsentation verbannter Bücher u.v.m.
Das Dekopaket für den Buchhandel 2026, „Was ist wahr?“, besteht aus Plakat (2 Exemplare) und Lesezeichen (30 Exemplare). Der Versand der Materialien erfolgt in diesem Jahr wieder automatisch an den unabhängigen Buchhandel. Sollten Sie darüber hinaus Materialien bestellen wollen, schreiben Sie uns an meinungsfreiheit@boev.de.
Die Woche des Unabhängigen Buchhandels sowie LG Buch, Nordbuch, eBuch und Buchwert sind wieder Multiplikatoren der Aktion.
Eigene Veranstaltungen
Wir laden Verlage, Buchhandel, Bibliotheken und andere Unternehmen sowie Organisationen, Institutionen und Privatpersonen ein, sich mit eigenen Veranstaltungen, Aktionen und Projekten unter das Dach der Woche der Meinungsfreiheit zu stellen und gemeinsam ein Fest der Meinungsvielfalt zu feiern. Ab jetzt können alle Interessierten ihre Beiträge im Veranstaltungskalender der Woche der Meinungsfreiheit eintragen: www.woche-der-meinungsfreiheit.de/#mach-mit.
Bücherliste zum Thema Meinungsfreiheit
Anregungen für Diskussionen oder für Thementische in Ihrer Buchhandlung bietet jedes Jahr eine Bücherliste. Eine aktuelle Liste für das Jahr 2026 wird von Michael Lemling, Co-Sprecher der IG Meinungsfreiheit, zusammengestellt und im Februar 2026 hier bereitgestellt. Die Bücherliste des vergangenen Jahres steht hier ebenfalls zum Download bereit. Wenn Sie Anregungen zur Liste 2026 haben, schreiben Sie uns gerne an meinungsfreiheit@boev.de.